The Burton Blog

Wie du Kindern das Snowboarden beibringst

Man könnte meinen wir sind etwas voreingenommen, aber es gibt nichts Besseres, als einen Tag auf dem Berg mit seiner Familie zu verbringen.

Den Sport, den du liebst, mit deinen Liebsten zu teilen, ist die ultimative Erfahrung, kann aber zunächst entmutigend sein. Die ganze Ausrüstung, das Wetter, die Fahrt mit den Kleinen im Schlepptau ... lohnt es sich, Kindern das Snowboarden beizubringen? Laut den Eltern unter uns ja. Wir haben die Mütter und Väter bei Burton um ihre Tipps gebeten, wie Familienausflüge allen Spaß machen. Mit der richtigen Motivation und Strategie kann es das Beste sein, was du in dieser Saison machst.

Boliba's-all-on-the-6-pack-lifts-Park-City.gif
Alle Bolibas-Familienmitglieder im 6er-Lift in Park City.
Jeff-Boliba-coaching-with-Handle-Bar-@-Killington-Riglet-Park.jpg
Jeff unterrichtet mit Hilfe des Handle Bar.

Die richtigen Hilfsmittel nutzen

Jeff Boliba – Vice President of Global Resorts

Dank einiger der von uns entwickelten Lernprodukte und -hilfsmittel kann die Liebe zum Snowboarden schon früh beginnen. Jedes meiner drei Kinder hat von klein auf auf dem Brett gestanden. Wenn du sie schon zu Hause mit dem Snowboard spielen lässt, kannst du vermeiden, dass sie später durch das schlechte Wetter abgeschreckt werden.

  • Burton Riglet Snowboard:
    Sie können das Board als Spielzeug benutzen und ihre Kuscheltiere oder Geschwister darauf herumziehen. Da ist es ganz natürlich, dass sie auch selbst darauf sitzen oder stehen möchten. Das Hover Cover eignet sich optimal für Hartholzfußböden. Man kann es abnehmen, um es auf einem Teppich oder im Hof zu nutzen. Dieses Lernvideo wurde für unsere Sportprogramme für den Schulunterricht gefilmt. Ich denke jedoch, dass auch Kinder viel Spaß damit haben werden.
  • Handle Bar:
    Dies ist eine großartige Möglichkeit für Kinder, das Snowboarden auszuprobieren, ohne Boots oder Bindung anziehen zu müssen. Mit dem Griff können sie problemlos im Vorgarten, Hinterhof oder auf einem Hügel üben.
  • Für Anfänger:
    Sobald dein Kind ein echtes Board, eine Bindung und Boots hat, kannst du das Riglet Reel an der Vorderseite befestigen und sie draußen auf dem Schnee umherziehen. Schon das Herumziehen der Kinder fördert das Gleichgewichtsgefühl und die Bewegungen auf dem Snowboard und bereitet sie auf den Berg vor.
  • Rider's Bag:
    Es ist wichtig, dass dein Kind eine spezielle Tasche hat, in der es seine gesamte Snowboardausrüstung aufbewahren kann. Du kannst ihnen so beibringen, ihre Ausrüstung nach dem Fahren zu trocknen und dann alles wieder in der Tasche zu verstauen. Auf diese Weise befindet sich alles an einem Ort und man muss keine Zeit damit verschwenden, alles zusammenzusuchen, bevor man auf den Berg fährt.
  • Stunden:
    Einige Programme verfügen über einen Riglet Park, der Kindern tolle Lernmöglichkeiten eröffnet. Dort gibt es auch speziell ausgebildete Snowboard-Lehrer. Die zertifizierten Lehrer für Kinder sorgen für viel Spaß und wissen, wie man mit Kindern umgeht. Finde einen Riglet Park in deiner Nähe.

Das Wichtigste ist, Spaß zu haben. Einen Schneemann bauen, heißen Kakao trinken, abklatschen, Süßigkeiten, spielen und neue Freunde finden. Zwinge sie niemals zum Snowboarden, mache es zu einer geführten Entdeckungsreise und sie werden es ein Leben lang lieben.

Chloe Boliba boardslide on Chicklet Board_Rail_Jam_Jay_0137.jpeg
Jeffs Tochter, Chloe Boliba, versucht sich mit ihrem Chicklet Snowboard an einem Rail Jam.

Gegen den Strom

Spaß ist das wichtigste am Snowboarden! Wenn man es schafft diesen richtig zu vermitteln und nichts versucht zu erzwingen, dann klappt das auch.
– Verena Walschebauer - Retail Marketing Coordinator Europe

Ich lebe mit meinem Mann und meinen zwei Söhnen (2 und 7 Jahre) in Österreich. Leider gehört man hier immer noch zu den Außenseitern, wenn man seine Kinder vor dem 8. Lebensjahr auf ein Snowboard stellt. Skifahren ist die erste Wahl für die meisten Eltern, aber auch das System (Unterricht in Skischulen, Kindergärten und Schulen) bevorzugt in den meisten Gegenden in unserem Umkreis den Skisport.

Unsere beiden Söhne haben im Alter von 2 Jahren zum ersten Mal auf einem Snowboard gestanden. Da es am Anfang vor allem um den spielerischen Umgang mit dem Sportgerät geht, ist das Riglet Board eine ideale Erfindung, da man die Kinder leicht durch den Schnee und auf den Zauberteppich ziehen kann.

Mein ältester Sohn konnte mit 3,5 Jahren eigentlich schon gut mit mir auf blauen Pisten durchs Skigebiet fahren. Die Backside Kurve beherrschen sie schnell, darum ist Bremsen in nicht zu steilen Hängen rasch möglich. Auf steileren Hängen kann man sie festhalten, es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Kinder immer noch selbst das Sportgerät lenken können. Ganz wichtig auch: viel Geduld und süße Snacks! So eine Abfahrt kann für so eine kleine Person ganz schön kräfteraubend sein.

Ab 4 Jahren machen alle Kinder in unserem Kindergarten einen Skikurs. Danach war das Snowboarden für meinen Sohn erst einmal nicht mehr von Interesse, aber so etwas kann man eben nicht erzwingen. Viele Eltern in meinem Freundeskreis steigen leider selbst auf Ski um, damit sie den Kindern besser vorfahren können. Da mein Mann und ich aber keine guten Skifahrer sind, sind wir einfach weiter mit dem Snowboard gefahren - so hatten wir und die Kinder immer Spaß am Berg.

Mittlerweile ist mein Sohn 7 Jahre alt und steht wieder am Snowboard – ich glaube er hat sich von unserer Liebe und der Leidenschaft für den Sport anstecken lassen und wollte darum wieder wechseln. Ab und zu fährt er wieder mit den Ski, vor allem wenn er mit seinen Freunden unterwegs ist. Dass er mittlerweile beide Sportarten beherrscht, finden wir super.

Lass sie voranfahren

Lindsey O’Brien – Partnerships and Quality Coordinator – Chill Foundation

LindseyObriens-sons-strapping-in.jpg
Lindseys zwei Söhne helfen sich gegenseitig beim Anschnallen der Snowboards.
  • Handwärmer, manchmal zwei pro Fäustling: Das war einer der wichtigsten Gründe, warum sie, als sie klein waren, mehr Zeit draußen verbringen konnten.
  • Zeit auf der Piste verbringen. So sieht man die großartigen Dinge, die andere auf dem Board vollbringen. Das hat sie wirklich beeindruckt.
  • Lass sie ihr eigenes Board tragen. Das scheint vielleicht auf den ersten Blick keine gute Taktik, aber es hat ihrem Unabhängigkeitsgefühl geholfen. Außerdem hat es unser Leben als Eltern einfacher gemacht.
  • Die Kinder suchen die Route aus. Selbst wenn man dadurch immer die gleiche Route nimmt. Ich bin meinen Sohn unzählige Male Broken Arrow und Okemo hinunter gefolgt.

Und weißt du was? Es sind Kinder. Es gab definitiv einige absolute Fehlschläge. Aber beim nächsten Mal läuft es wieder besser. So ist das Leben.

„Es gab definitiv einige absolute Fehlschläge. Aber beim nächsten Mal lief es besser. So ist das Leben.“

Die richtigen Bedingungen schaffen

Michael Gardzina – Senior Manager of Brand Content

  • Gehe so oft du kannst auf den Berg, aber sei nicht enttäuscht, wenn der Tag schon nach einer Fahrt auf dem Zauberteppich endet.
  • Vermeide sehr kalte und eisige Tage. Bei frischem oder weicherem Schnee haben die Kinder so viel schneller gelernt und ein Sturz war schneller vergessen.
  • Zwinge sie nicht. Wir wollten, dass unsere Kinder den Berg genießen. Die besten Tage sind, wenn deine Kinder so viel Spaß beim Snowboarden haben, dass sie gar nicht mehr gehen wollen. Die Verantwortung aufzuteilen, damit beide Eltern Abfahrten machen können, ist eine gute Möglichkeit, um auch als Eltern Spaß zu haben.
  • Das richtige Board finden. Das Herumziehen deiner Kinder auf einem Riglet Board ist eine gute Möglichkeit für die Kinder, das Gleichgewichtsgefühl auszubilden und zu spüren, wie sich das Brett unter ihren Füßen biegt. Die Kinder-Snowboards von Burton für etwas ältere Kids haben den richtigen Flex und sind so weit entwickelt, dass meine beiden Kinder richtig schöne Kurven fahren konnten. Boots und Bindung in der richtigen Größe haben meinen Kindern dabei geholfen, sich zu verbessern und schon mit drei Jahren schöne flüssige Kurven zu fahren.
Boliba_Family Tailpress.jpg
Nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam Tailpresses zu üben.

SHARE